Meine Gefühls-Sammlung – alle Emotionen kennen und benennen
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Lerntext zum Thema Meine Gefühls-Sammlung – alle Emotionen kennen und benennen
Meine Gefühlssammlung – alle Emotionen kennen und benennen
Stell dir vor, du siehst ein Kind allein auf dem Schulhof. Es schaut sich um, sagt aber nichts. Was glaubst du: Wie fühlt sich dieses Kind gerade? Ist es traurig, weil niemand mit ihm spielt? Oder ist es ganz ruhig und denkt einfach nach? Vielleicht freut es sich sogar auf etwas?

Gefühle sind manchmal gar nicht so leicht zu erkennen und noch schwerer in Worte zu fassen. Genau deshalb hilft dir eine Gefühlssammlung (auch Gefühls-ABC genannt): Sie enthält viele verschiedene Wörter für deine Gefühle. So kannst du besser verstehen, was in dir los ist, und auch anderen davon erzählen.
Warum es wichtig ist, Gefühle zu benennen
Wenn du weißt, wie du dich fühlst, kannst du besser handeln. Stell dir vor, du bist verärgert, aber merkst es gar nicht richtig. Dann reagierst du vielleicht plötzlich laut oder gemein. Wenn du aber sagen kannst: „Ich bin gerade richtig wütend“, kannst du besser damit umgehen.
Gefühle zu benennen, bedeutet: Du findest passende Wörter für das, was du in dir spürst.
Das hilft dir:
- dich selbst besser zu verstehen,
- anderen zu erklären, wie es dir geht,
- Streits fairer zu lösen und
- Freundschaften zu stärken.
Deine Gefühlssammlung: viele Namen für Gefühle
Gefühle gibt es nicht nur wenige – sondern ganz viele! Manche gehören zusammen und bilden eine Gruppe. Hier siehst du vier wichtige Gefühlsgruppen. Schau dir jede Gruppe genau an und überlege: Was könnte das Kind auf dem Schulhof gerade fühlen? Überlege auch: Wann hast du dich zuletzt so gefühlt?
Gefühle der Freude
Vielleicht freut sich das Kind auf ein Spiel oder denkt an etwas Schönes.
Gefühle des Ärgers
Vielleicht ist das Kind sauer, weil es jemand geärgert hat.
Gefühle der Angst
Vielleicht hat das Kind Angst, weil es niemanden kennt oder sich unsicher fühlt.
Gefühle der Trauer
Vielleicht ist das Kind traurig, weil es sich allein fühlt.
Wie du deine eigene Gefühlssammlung nutzen kannst
Du kannst deine Gefühlssammlung oder dein Gefühls-ABC jeden Tag nutzen. Frag dich zum Beispiel:
- Wie fühle ich mich gerade?
- Welches Wort passt am besten?
- Warum fühle ich mich so?
Tipp:
Schreibe dir eine eigene Gefühlssammlung oder ein Gefühls-ABC. Zu welchem Buchstaben findest du ein Gefühl, das du kennst? Zum Beispiel A wie „aufgeregt“ oder M wie „mutig“.
Am Ende hilft dir eine wichtige Frage:
Welches Gefühl passt heute am besten zu dir und warum?
Zusammenfassung zum Thema **Meine Gefühlssammlung – alle Emotionen kennen und benennen
- Gefühle haben viele verschiedene Namen.
- Wenn du Gefühle benennst, verstehst du dich besser.
- Es gibt Gefühlsgruppen wie Freude, Ärger, Angst und Trauer.
- Jedes Gefühl hat eine wichtige Aufgabe.
- Mit einem Gefühls-ABC kannst du deine Gefühle genauer beschreiben.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Meine Gefühlssammlung – alle Emotionen kennen und benennen
Gemeinsam stark – Konflikte lösen und Mitgefühl lernen
Ruhe im Kopf – Übungen für einen klaren Geist
Gefühle erkennen und mit starken Gefühlen umgehen
Wenn du traurig bist – Wege, dich besser zu fühlen
Angst? Das kennt jede und jeder – so kannst du damit umgehen
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Meine Gefühls-Sammlung – alle Emotionen kennen und benennen
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